25.09.26 | Krefeld
mitmach-kongress
Am 25. September 2026 lädt turn.nrw zum ersten Mitmach-Kongress ins StartBad Krefeld ein. Hier kommen starke Projekte mit Kommunen, Landesinstitutionen, Stiftungen, Banken, Netzwerke und weitere Unterstützer:innen zusammen, um bessere Rahmenbedingungen für zivilgesellschaftlich getragene Transformationsprojekte in NRW zu schaffen. Als Arbeitswerkstatt bildet er den Auftakt für den weiteren turn.nrw-Prozess.
Im Mittelpunkt stehen ambitionierte Projekte der Quartiers-, Stadt-, Dorf- und Regionalentwicklung – gemeinwohlorientiert und lokal verankert. Grundlage dafür ist das Krefelder Manifest.
turn.nrw will diese Projekte in ihrer Entwicklung und Umsetzung stärken, ihre Kompetenzen als zivilgesellschaftliche Verantwortungskonstellationen sichtbar machen und bessere Voraussetzungen für ihre Arbeit schaffen. Praktisch weitergeführt werden soll die Idee über einen Modellverbund von mindestens 10 Transformationsprojekten über 10 Jahre in NRW.
Programm
10:00
Boarding
10:30
Begrüßung & Keynote
11:15
turn.table
Workshop zur Weiterentwicklung der im Krefelder Manifest beschriebenen Kriterien
12:45
Mittagspause
13:45
turn.around
Workshop zur Erarbeitung von Mehrwerten und Kooperationen mit anderen Projekten
15:30
Kaffeepause
15:50
turn.trigger
Workshop zur Definition von Augenhöhe und Anerkennung zivilgesellschaftlicher Kraft
16:30
Konklusion & Ausblick
17:00
feierlicher Abend & Ausklang
Modellverbund
Ausgangspunkt von turn.nrw sind ambitionierte Projekte in NRW, die die großen Hebel der Transformation mitbewegen wollen. Unsere Idee: Mehr davon.
Mindestens 10 Modellprojekte sollen durch turn.nrw über 10 Jahre begleitet, unterstützt und sichtbar gemacht werden. Daraus entsteht ein Modellverbund, der langfristig bessere Rahmenbedingungen für zivilgesellschaftliche Transformationsprojekte schafft und ihre Bedeutung für die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes NRW aufzeigt.
Die Projekte entstehen aus der jeweiligen örtlichen Zivilgesellschaft und werden dort verantwortet. Sie bilden damit eine zusätzliche und eigenständige Kraft für Transformation in Nordrhein-Westfalen – möglichst in enger Kooperation mit den jeweiligen Kommunen.
Prototypische Transformationsprojekte
WandelWerk Köln
Die temporäre Nutzung eines ehemaligen Autohauses durch Kölner Initiativen in den Jahren 2020/21 gab den Anstoß, ein überwiegend gewerblich geprägtes Quartier zwischen Nippes und Neu-Ehrenfeld als Modell für wirtschaftlichen und sozialen Wandel zu betrachten. Ab 2022 wurde eine ehemalige Ladenzeile als Quartierstreff und Anlaufstelle eingerichtet. Gemeinsam mit Bewohner, Unternehmen, Eigentümer und der Stadt entstanden Austauschformate, um über die Zukunft des Quartiers zu diskutieren. Ziel ist es, anhand einer konkreten Umnutzung zu zeigen, wie erfolgreiche Transformation gelingen kann.
freischwimmer Krefeld
Die bürgerschaftliche Initiative macht auf das lange leerstehende historische Stadtbad in der Krefelder Innenstadt aufmerksam. Daraus entstand ein gemeinsames Projekt von Zivilgesellschaft und Stadt Krefeld. Ziel ist die schrittweise, gemeinwohlorientierte Entwicklung des Standorts: Der historische Gebäudebestand soll erhalten und klimagerecht umgestaltet werden, während Innenhof und Gebäude für Kultur, Initiativen, Jugendkultur und das Quartier geöffnet werden. Der Verein freischwimmer e. V. übernimmt dabei die Verantwortung für einen Teil des Areals, weitere Bereiche werden von der Stadt betreut. Das Projekt befindet sich am Anfang einer längerfristigen kooperativen Realisierung.
SchlaraffenBand Ruhr
Die Ernährungsräte aus Essen, Bochum und Dortmund haben sich zu einem Kooperationsprojekt zusammengeschlossen, um an den Radwegetrassen des Ruhrgebiets Naschorte nach dem Prinzip der Essbaren Stadt entstehen zu lassen. Sie haben die anspruchsvolle regionale Projektidee »SchlaraffenBand« genannt. Ein Kooperationsnetzwerk mit den Kommunen, mit dem RVR, mit der Emschergenossenschaft, mit Initiativen und potenziellen Projektträger:innen für die Naschorte ist im Aufbau.
Initiatorenkreis
Wer steht hinter turn.nrw?
turn.nrw wird getragen von einem Initiatorenkreis aus zivilgesellschaftlich getragenen Transformationsprojekten, Netzwerken und Unterstützungsstrukturen.
Beteiligt sind unter anderem Akteur*innen aus dem WandelWerk/Liebigquartier Köln, freischwimmer Krefeld / SP!N, Schlaraffenband Ruhr, Stiftung Mitarbeit, Netzwerk Immovielien und startklar a+b.
Kontakt:
Der Mitmach-Kongress wird unter anderem durch das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, unterstützt.
Interessiert, Unterstützer:in von turn.nrw zu werden?
Dann melde dich über hallo@turn.nrw bei uns.
Überall im Land braucht es Unterstützerinnen und Unterstützer, die für mehr Engagement und eine offene Haltung für zivilgesellschaftlich getragene Transformationsprojekte werben, die für gute Rahmenbedingungen einstehen, die gemeinsam weitere Initiativen starten oder die einfach nur starke Multiplikatoren sind, weil sie laut und vielstimmig mit der gleichen Botschaft sprechen: Bessere Rahmenbedingungen und mehr Chancengerechtigkeit für zivilgesellschaftlich getragene Projekte!